Arbeitspaket 1: Voraussetzungen für den Datenaustausch

Vorgehensweise und Methodik:

Als grundlegende Arbeit werden durch die HSNR eHealth-Standards identifiziert und detailliert dargestellt, welche innerhalb der zu entwickelnden Dokumentations- und Kommunikationssoftware zum Einsatz kommen. Zu Projektbeginn wird ein Ethikvotum einer medizinischen Ethikkommission eingeholt. Es wird in Zusammenarbeit mit dem Kooperationsgremium ein Datenschutzkonzept unter Berücksichtigung assoziierter gesetzlicher Vorgaben erstellt, implementiert, evaluiert und überarbeitet. Die Grundlagen des Datenschutzkonzeptes werden in einem Workshop des KN erarbeitet. Für einrichtungsübergreifende Zusammenführung von Daten stehen verschiedene, von der Technologie- und Methodenplattform für die vernetzte medizinische Forschung e. V. Berlin erarbeitete Lösungen zur Verfügung. Diese Konzepte sind unter Berücksichtigung der “Orientierungshilfe Krankenhausinformationssysteme“ des Landesdatenschutzbeauftragten an die für unterschiedliche Zielsetzungen entworfene Architektur anzupassen bzw. weiterzuentwickeln.

Innerhalb des AP 1 wird gemeinsam mit den Fachpflegediensten eine Patientengruppe (Interventionsgruppe, n=16) ausgewählt, bei denen die Software eVent@home über einen Zeitraum von einem Jahr zum Einsatz kommt. Dabei werden Genderaspekte (z. B. gleicher Anteil von Frauen und Männern in der Interventions- und Kontrollgruppe) und der kulturelle Hintergrund (Herkunft der Patienten aus unterschiedlichen Kulturkreisen) berücksichtigt. In Abstimmung mit den Fachpflegediensten wird ebenfalls eine Patientenkontrollgruppe (n=16) ausgewählt, in der Dokumentations- und Kommunikationsprozesse unverändert fortgeführt werden.

Zwischenergebnisse:
•  Wissenschaftliche Darstellung relevanter eHealth-Standards für Dokumentations- und Kommunikationsaufgaben in der Versorgung von Heimbeatmungspatienten
•  Vorlage eines Datenschutzkonzeptes
•  Bildung der Interventions- und Kontrollgruppe unter Berücksichtigung von Genderkonformität und Kultursensibilität

Assoziierte Partner: Die Fachpflegedienste FuK und TC, das Ev. Klinikum Niederrhein und das Klinikum Kloster-Grafschaft, die AOK und die DIGAB

Arbeitspaket 2: IST-Analyse Workflow

Vorgehensweise und Methodik:

Innerhalb dieses Arbeitspaketes erfolgt eine Analyse der aktuell bestehenden Workflow-Prozesse durch die HSNR bezüglich Dokumentation und Kommunikation der medizinisch-pflegerischen Versorgung ambulanter Heimbeatmungspatienten. Die IST-Analyse deckt die komplette Versorgungskette und die medizinisch-pflegerischen Überleitung der Betroffenen vom Krankenhaus in das häusliche Umfeld und zurück ab. Die Erhebung der Prozesse erfolgt über strukturierte Interviews mit den Bereichsleitungen der beteiligten ambulanten Intensivpflegedienste, mit behandelnden Haus- und Klinikärztinnen und -ärzten. Im Anschluss an die Datenerhebung ist eine Prozessmodellierung über Business Process Model and Notation (BPMN) möglich. In dieser Art der Prozessabbildung verfügt die HSNR bereits über intensive Vorkenntnisse und entsprechende Expertise aus dem eHealth-Forschungsprojekt „Standard eCG“.
Zwischenergebnis des AP 2 ist die Abbildung der aktuell bestehenden Work-flows (IST-Prozesse) über BPMN-Diagramme auf Basis strukturierter Interviews mit den relevanten Stakeholderinnen und Stakeholdern.

Assoziierte Partner: Die Fachpflegedienste FuK und TC, das Ev. Klinikum Nie-derrhein und das Klinikum Kloster-Grafschaft, die AOK und die DIGAB

Arbeitspaket 3: SOLL-Analyse Workflow

Vorgehensweise und Methodik:

Die besondere Herausforderung dieses Arbeitspaketes ist die Konzeption des SOLL-Prozesses zur Dokumentation und Kommunikation der ganzheitlichen Versorgung von Heimbeatmungspatientinnen und Heimbeatmungspatienten. Bei dieser Aufgabe ist wie in AP 1 und 2 die Zusammenarbeit des KN eine essentielle Voraussetzung. Auf Basis der IST-Analyse werden optimierte und generische Workflows vormodelliert. Diese Vor-Prozesse werden die im Rah-men eines gemeinsamen Workshops der KN vorgestellt und in konstruktiver Zusammenarbeit als konsensfähiger SOLL-Workflow modelliert. Ferner sollen die für eine erfolgreiche Umsetzung des SOLL-Prozesses zu erfüllenden An-forderungen externer Akteure (z.B. gesundheitspolitische Entscheidungsträger) berücksichtigt werden. Auch an dieser Stelle ist die Nutzung von BPMN zur übersichtlichen Prozessdarstellung vorgesehen.

Eine weitere grundsätzliche Aufgabe ist die Festlegung der zu dokumentieren-den und zu kommunizierenden Patientendaten in eVent@home. Das KN einigt sich in diesem Zusammenhang auf „Obligatorische Daten“ wie z.B. Beatmungs- und Vitalparameter, aktuelle Medikation, Ernährungstherapie oder der Pflegebericht. Des Weiteren werden „Optionale Daten“ wie z. B. Patientenverfügung o. Ä. diskutiert und deren Aufnahme in die elektronische Übertragung abgestimmt.
Zwischenergebnisse:
•  Der mit BPMN-modellierte konsentierte SOLL-Workflow zur ganzheitlichen Versorgung von Heimbeatmungspatienten
•  Festlegung eines Sets von obligatorischen und optionalen Daten zur Do-kumentation und Kommunikation in eVent@home

Assoziierte Partner: Die Fachpflegedienste FuK und TC, das Ev. Klinikum Niederrhein und das Klinikum Kloster-Grafschaft, die AOK und die DIGAB

Arbeitspaket 4: Semantik

Vorgehensweise und Methodik:

Sobald medizinische Informationen in Dokumenten elektronisch weiterverarbeitet werden sollen, muss deren inhaltliche Bedeutung (Semantik) klar sein. Im Gesundheitswesen ist dies essentiell, da durch Fehlinterpretationen von Informationen seitens der Akteure z. B. die Patientensicherheit gefährdet werden kann. Die Herstellung semantischer Interoperabilität ist somit die Basis einer effizienten Datenkommunikation und die Vernetzung mit bestehenden Produk-ten der medizinischen und klinischen Dokumentation. Die fachgerechte semantische Kodierung der medizinisch-pflegerischen Informationen in Bezug auf ambulante Heimbeatmungspatienten ist eine essentielle Vorarbeit zu AP 5. Klinische Beatmungsparameter, Vitaldaten, pflegerische Informationen etc. müssen in maschinenlesbarer Form abgebildet werden. Eine besondere Herausforderung ist die Wahl eines geeigneten semantischen Standards, welcher die Ausgangsinformationen mit dem geringsten Informationsverlust abbilden kann und Interoperabilität zwischen den Kommunikationspartnern gewährleistet.

In eVent@home werden durch die HSNR medizinisch-pflegerische Daten in zwei Varianten semantisch kodiert: Dies geschieht zum einen über national etablierte Klassifikationen wie ICD-10-GM, Alpha-ID und OPS sowie der inter-nationalen Terminologie LOINC zur Identifikation medizinischer Untersuchungsergebnisse (nachfolgend als „weitere semantische Standards“ bezeichnet). Da Vorstudien gezeigt haben, dass diese Begriffssysteme nicht ausrei-chend ist um semantische Interoperabilität zu gewährleisten, wird eine domänenbezogene Lizensierung der international anerkennten Referenzterminologie SNOMED CT bei der International Health Terminology Standards Development Organisation (IHTSDO) beantragt. Die zweite Kodiervariante erfolgt aus-schließlich in SNOMED CT. Die Kodierergebnisse beider Varianten werden letztlich so aufeinander abgestimmt, dass die qualitativ beste semantische Kodierung der Quellinformationen in maschinenlesbarer Form gewährleistet wird.

Zwischenergebnisse:
•  Semantische Kodierung der medizinisch-pflegerischen Versorgungsdoku-mentation von Heimbeatmungspatienten in den Varianten „Weitere semantische Standards“ und              „SNOMED CT“.
•  Festlegung des qualitativ besten semantischen Kodierergebnisses, welches als Basis in den Implementierungsleitfaden einfließt (s. AP 5).

Arbeitspaket 5: Modellierung des Implementierungsleitfadens

Vorgehensweise und Methodik:

Anhand der in AP 3 konzipierten SOLL-Prozesse wird ein allgemein gültiger Implementierungsleitfaden auf Basis von HL7 Clinical Document Architecture Version 3 (HL7 CDA V3) erstellt. Hierfür werden Akteurinnen und Akteure und Use Cases auf Basis der Anwendungsfälle aus AP 3 abgebildet. In diesen Leit-faden fließen ebenfalls die im Arbeitspaket 4 erarbeiteten, qualitativ besten semantischen Kodierergebnisse zur standardisierten medizinisch-pflegerischen Dokumentation ein. Beim Einfügen dieser semantischen Inhalte in Informationsmodelle wie HL7 CDA V3 werden geltende TermInfo-Vorgaben der Stan-dardisierungsorganisationen explizit beachtet. Bei der Erarbeitung des Implementierungsleitfadens wird insbesondere auf wegweisende Vorarbeiten mit hoher inhaltlicher Überschneidung wie dem HL7- ePflegebericht und dem HL7-Arztbrief zurückgegriffen. Abschließend werden eine Spezifikation von Test-szenarien für die verschiedenen Implementierungsstufen und relevante Daten für Konformitätstests zur Verfügung gestellt. Die Erstellung des Implementierungsleitfadens erfolgt kooperativ durch die HSNR und smart-Q, unter fachlicher Begleitung des Unternehmens Heitmann Consulting and Services als Unterauftragnehmer. Heitmann Consulting and Services bietet Dienstleistungen für den Informationsaustausch und Systemintegration auf Basis von eHealth-Standards. Das Zwischenergebnis des AP 5 ist der Implementierungsleitfaden „eVent@home auf Basis von HL7 CDA V3“

Arbeitspaket 6: Entwicklung der speziellen Software

Vorgehensweise und Methodik:

Die eVent@home-Software wird durch das Unternehmen smart-Q als server-basierte Software konzipiert und programmiert. Dies ermöglicht es die Software niedrigschwellig überall ohne Installation betreiben zu können. Die Vernetzung mit anderen Versorgern wird durch den einfachen Zugang und offene Standards erleichtert. Dieser Zugang wird natürlich datenschutzsicher geschützt und so nur berechtigten Personen und Institutionen zur Verfügung gestellt. Dabei wird ein sehr granular einstellbares Rechtesystem etabliert um den Anforderungen der verschiedenen Beteiligten gerecht zu werden. Die Software wird durch die serverbasierte Konzeption zentral gewartet, ist also auf jedem Gerät der Benutzung immer aktuell und hält alle Daten in Echtzeit vor. Der Prototyp der Software wird dem KN in einem gemeinsamen Workshop vorgestellt. An dieser Stelle können nach Rückmeldung der KN-Mitglieder sofortige Anpassungen der Software vor dem Realbetreib erfolgen. Sobald ein intersektoraler Konsens über die eVent@home-Software besteht, ist diese bereit für den Praxiseinsatz. Im Anschluss erfolgt ein Workshop in der alle Nutzerinnen und Nutzer, durch smart-Q und die HSNR, in die Arbeit mit der Software eingewiesen werden. Als Zwischenergebnis dieses Arbeitspakets wird die eVent@home Software in der Version 0.6 bereitgestellt

Assoziierte Partner: Die Fachpflegedienste FuK und TC, das Ev. Klinikum Niederrhein und das Klinikum Kloster-Grafschaft, die AOK und die DIGAB.

Arbeitspaket 7: Implementierung des Prototypen

Vorgehensweise und Methodik:

Eine erste Version der eVent@home-Software wird während dieses Arbeitspa-kets in der täglichen Versorgung ausgerollt, getestet und mit den Eingaben der Anwenderinnen und Anwender, Patienteninnen und Patienten sowie Angehörigen evaluiert. Deren Rückmeldungen formen die Software und werden in mindestens 2 weiteren großen Updates ausgerollt und getestet. Diese Anwenderinnen- und Anwenderzentrierte Entwicklung führt zu einem Produkt, das realitätsnah und damit bedarfsgerecht entwickelt wird. Um die Entwicklung nachvollziehbar evaluieren zu können, werden Fehlerbehebungen während des täglichen Betriebs eingespielt, neue Funktionen nur in neuen Versionen nach den Zwischenevaluationen. Das Zwischenergebnis ist die Vollendung der Implementierungsphase des Prototypen unter Berücksichtigung zweier Softwareupdates in Anlehnung an erfolgte Nutzerinterviews. Die eVent@home-Softwarelösung wird in Version 1.0 bereitgestellt.

Assoziierte Partner: Die Fachpflegedienste FuK und TC, das Ev. Klinikum Niederrhein und das Klinikum Kloster-Grafschaft, die AOK und die DIGAB

Arbeitspaket 8: Kosten-Nutzen-Analyse

Vorgehensweise und Methodik:

Die ökonomische Analyse des geplanten Vorhabens ist ein zentrales Arbeits-paket in der primären Verantwortung des Konsortialführers HSNR. Nach der 12-monatigen Implementierungsphase des Prototypen wird eine vergleichende Kosten-Nutzen-Analyse durchgeführt. Diese Art der wirtschaftlichen Evaluation wird durch zwei Gesundheitsökonomen der Hochschule Niederrhein mit fundierter Erfahrung im Bereich eHealth-Assessment durchgeführt. Diese impliziert die Betrachtung der definierten Interventionsgruppe von Heimbeatmungspatienten deren Versorgung mit der neu entwickelten Software dokumentiert und kommuniziert wurde, sowie eine Kontrollgruppe unter unveränderten Prozessabläufen. Dabei spielt die Festlegung von Kosten- und Nutzenindikatoren eine zentrale Rolle. Im Bereich des Gesundheitswesens ist die Darstellung, insbesondere die Quantifizierung, von Nutzeneffekten grundsätzlich als schwierig zu betrachten. An dieser Stelle werden z.B. einzelne „Qualitätsindikatoren Intensivmedizin“ der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) herangezogen um Nutzeneffekte explizit und transparent abbilden zu können. Ausgewählte Qualitätsindikatoren sind z. B. „Protektive Beatmung“, „Frühzeitige und adäquate Antibiotikatherapie“ oder „Strukturierte Dokumentation von Angehörigengesprächen“. Die qualifizierte Kosten – und Nutzenanalyse erfolgt unter Verwendung eines speziellen Softwaretools welches in der Lage ist, direkte, indirekte und intan-gible Indikatoren in die Analyse einzubeziehen. Dies ist für den Bereich des Gesundheitswesens von hoher Wichtigkeit, da beispielsweise schwer quantifizierbare, intangible Kosten- oder Nutzenindikatoren gehäuft auftreten. Zu den intangiblen Indikatoren zählt z. B. die individuelle Verschlechterung/ Verbesserung der Lebensqualität der Patienten im Hinblick auf die konkrete Intervention eVent@home. Das Zwischenergebnis des AP 8 ist die erstellte Kosten-Nutzen-Analyse der eVent@home-Software in Bezug auf die Implementierungsdauer von 12 Monaten und als komparative Untersuchung zwischen Interventions- und Kontrollgruppe.

Arbeitspaket 9: Qualitäts- und Risikomanagement

Vorgehensweise und Methodik:

Das Risikomanagement des Projektes ist fest in der Projektstruktur verankert, damit projektgefährdende Situationen und Umstände ohne Zeitverzögerungen erkannt und adäquate Gegenmaßnahmen ergriffen werden können. Das Qualitätsmanagement des Projektes orientiert sich an dem Set prospektiv konkretisierter Zwischenergebnisse in Bezug auf alle Arbeitspakete.

Arbeitspaket 10: Projektmanagement

Vorgehensweise und Methodik:

Die Projektpartner und das gesamte KN müssen adäquat koordiniert und organisiert werden. Das Ziel des effizienten Projektmanagements ist die Präsentation aussagekräftiger Ergebnisse unter Berücksichtigung der gültigen Zeit- und Budgetvorgaben.

Arbeitspaket 11: ÖA, Nachhaltigkeit und Transfer

Vorgehensweise und Methodik:

Die Öffentlichkeitsarbeit in eVent@home beinhaltet die Gestaltung einer eige-nen Projektwebseite von Projektbeginn an. Diese Webseite wird kontinuierlich mit öffentlich adressierten Teilprojektergebnissen, Neuigkeiten und Veranstaltungshinweisen (z. B. Kongressvorträge) aktualisiert. Somit wird sichergestellt, dass Projektaktivitäten und – ergebnisse zeitnah die relevanten Stakeholderinnen und Stakeholder (Patientinnen und Patienten sowie deren Angehörige, Pflegekräfte, Ärztinnen und Ärzte, Kliniken, Kostenträger etc.), Entscheidungsträger im Gesundheitswesen sowie die interessierte Öffentlichkeit erreichen und aktiv miteinbeziehen. Neben der Präsentation der Informationen soll ein aktiver Wissensaustausch des KN über diese Plattform stattfinden. Wissenschaftliche Evaluationen und deren Publikation sind elementare Bestandteile zur Generierung und adäquaten Aufbereitung fortschrittlicher Erkenntnisse. Die Erkenntnisse des Projektes eVent@home werden kontinuier-lich in anerkannten Fachmedien der Medizin-, der eHealth- und der Gesundheitsökonomiebranche publiziert. Darüber hinaus werden Informationsveranstaltungen und Workshops angeboten. Besondere Unterstützung erhält eVent@home hierbei durch das fachliche Begleitgremium der DIGAB. Der Großteil der Publikationsarbeit konzentriert sich dabei auf die Zeit nach der erfolgten Implementierungsphase.

Es wird eine Kompetenz- und Lernplattform aufgebaut, die die Ergebnisse der ganzheitlichen Versorgung von Heimbeatmungspatienten durch eHealth in strukturierter Form darstellt und eine interaktive Teilnahme erlaubt. Hierzu ge-hören eLearning- und Abstimmungs-Module sowie Diskussionsforen (Interope-rabilitätsforen), in denen Expertise zu den relevanten Fachbereichen wie z.B. Grundlagen der Beatmung oder medizintechnische Themen (Wissen über Be-atmungsgeräte) bereitgestellt und ausgetauscht werden können. Ziel der eLearning-Module ist insbesondere eine nachhaltige Kompensation des pflege-rischen Fachkräftemangels durch konstruktives Lernen und dem verbesserten Wissenstransfer in die Praxis. Zwischenergebnisse des AP 10 sind die Notwendigkeit und den nutzenstiften-den Beitrag des Projektes eVent@home bekanntzumachen in dem das Praxis- und Forschungsdefizit im Bereich der intersektoral vernetzten Versorgung von Heimbeatmungspatientinnen und Heimbeatmungspatienten vorgestellt wird, wie:
• Fachbeiträge auf Kongressen
• Wissenschaftliche Veröffentlichungen in anerkannten Fachmedien
• Gewinnbringende Mitarbeit in Standardisierungsgremien
• Eine für die Öffentlichkeit sichtbare Internetplattform zum kontinuierlichen intersektoralen Austausch
• Bereitstellung einer nachhaltigen eLearning-Lösung im Bereich Heimbeatmung mit modularen Lerneinheiten und möglichem Zertifikatserwerb
Assoziierte Partner: Die Fachpflegedienste FuK und TC, das Ev. Klinikum Nie-derrhein und das Klinikum Kloster-Grafschaft, die AOK und die DIGAB